Afgramt 6.8.14

Zwei Tage nach dem großen Fest ist die Festwiese wieder nur noch Wiese. Einige gelbe Grasflecke erinnern noch an die Standorte der Zelte. Ein großer Haufen Schotter, der wieder abgezogen wurde und als Ausgleich für den unebenen Boden diente. Zwei einsame LKW Anhänger stehen rum und warten auf die Abholung. Für die meisten Irlacher bleibt die Erinnerung an vier unvergessliche Tage. Tage an denen man alte Bekannte wieder traf, neue Freundschaften knüpfte, im Festzelt Haligali machte oder auch mal zu tief ins Glas schaute. Ja, außer dem Vergnügungspark gab es viel zu erleben, Sintflutartigen Regen am Samstagabend, den feierlichen Gottesdienst am Sonntag, der wunderbare Festzug am Nachmittag, Kaffee und Kuchen vom OGV Irlach und der überragende Abschluss am Festmontag.

Dies alles wäre nicht möglich gewesen ohne den Festausschuss, der vorher monatelange die Planungen für dieses Ereignis in die Wege leitete. Allen voran der Vorstand Franz Albang, der bestimmt mehr als nur eine schlaflose Nacht verbrachte. Ein ganz besonderes Lob an die Irlacher Dorfgemeinschaft, wovon so mancher seinen wohlverdienten Urlaub geopfert hat, um von morgens bis zum späten Abend am Festplatz tätig zu sein. Sei es beim Auf- und Abbau oder beim Arbeitseinsatz während des Festes. Auch zu danken ist der "Rentnercrew" die hier mit gutem Beispiel voran ging. Sie kümmerten sich besonders um die Triumpf Bögen, um die Gestaltung des Kirchplatzes, besorgten die alten Uniformen zum Festzug (weiß der Geier woher) und vieles mehr.

Jetzt beginnen die Nacharbeiten für den Kassier Franz Fischer. Offene Rechnungen einsammeln, bezahlen und Forderungen nachkontrollieren. Ach ja, unseren Anteil am Auto an die Gemeinde überweisen. Dann gehen die Gedanken weiter in Richtung Abschlussfeier und Dankandacht beim Schönbrunnen. Aber das wird wieder ein anderes Kapitel.

Irgendwann wird vieles in Vergessenheit geraten, aber eins wird bleiben --- das Feuerwehrauto.

 

Bestimmt habe ich einiges wichtiges Erwähnenswertes vergessen. Es gibt viel Positives und auch Negatives über den Festablauf zu berichten. Schreiben Sie uns, damit wir das für das nächste mal anders machen können. Bitte verwenden Sie hierzu unsere Kontaktadresse.

Festplatz

Fahrzeugsegnung am 3.8.14

Nach den schweren Gewittern in der Nacht, begann der Festsonntag für die Irlacher Feuerwehr um 7:00 Uhr mit der Abholung des Schirmherrn und der Patenvereine. Nach dem Kirchenzug durch die Ortschaft zur Kirche, begann kurz nach 9:00 Uhr der Gottesdienst zur Segnung des neuen Tragkraftspritzenfahrzeuges am Vorplatz des Gotteshauses. Pfarrer Albert Hölzl zelebrierte in gewohnt feierlicher Weise den Gottesdienst und segnete das Fahrzeug. Bürgermeister Ludwig Prögler übergab den Schlüssel an Kommandant Herbert Nachtmann. Nach dem Rüchmarsch ins Festzelt begrüßte Vorstand Franz Albang die zahlreichen Ehrengäste und Vereine. MdB Karl Hohlmeier, Schirmherr Ernst Dirscherl sowie KBI Anton Ruhland richten Grußworte an die Festbesucher, bevor zum Mittagessen übergegangen wurde.

Pünktlich um 14:00 Uhr gaben die Feuerschützen aus Rötz, bei herrlichem Sommerwetter den Startschuss zum Festzug. Er wurde angeführt von der alten Spritze, gezogen mit einem fast ebenso alten Traktor, als Fahrer fungierte der ehemalige Kommandant Ludwig Bronold. Es folgte das neue Fahrzeug und eine Kutsche besetzt mit dem Schirmherrn und Ehrenmitgliedern. Der Zug mit knapp 60 Vereinen verlief über eine Nebenstraße zur Ortsmitte und wieder zurück zum Festgelände beim Gerätehaus. Das Ende des Zugs markierte der ausgediente Anhänger der Irlacher Wehr. Beim anschließenden Fahneneinzug ins Festzelt konnten die Fahnenträger im "Schwingen" der Vereinsfahnen ihr Können unter Beweis stellen. Mit der Blaskapelle Weiding, einem kühlen Getränk oder bei Kaffee und Kuchen konnte man sich von den Anstrengungen des Festzuges erholen.

Ab 20:00 Uhr bestimmten "die Stoapfälzer Spitzboum" das Programm des Abends. Innerhalb kürzester Zeit stand der Großteil der Festbesucher auf den Bänken und lies sich von der Musik mitreißen. Mit einer Polonaise durchs Festzelt kam die Stimmung auf den Höhepunkt ehe sich die Band gegen Mitternacht verabschiedete.

Der Jubelverein

 

 

 

Ehrengäste

Festausklang am 4.8.14

Der letzte Festtag zur Fahrzeugsegnung stand unter dem Motto "Tag der Betriebe, Behörden und Gemeinden". Viele Betriebe aus der Umgebung sind dieser Einladung gefolgt und haben mit ihren Mitarbeitern einen unterhaltsamen Abend im Festzelt verbracht. Bei seiner Begrüßung konnte Vorstand Franz Albang die Gemeindeoberhäupter Ludwig Prögler, Helmut Heumann, sowie Altbürgermeister Johann Müller und Kreisrat Fritz Winkelmann willkommen heißen, deren Stellvertreter und zudem zahlreiche Gemeinderäte. Albang bedankte sich namentlich bei allen Irlacher Betrieben für die Unterstützung bei den Festvorbereitungen und der Gestaltung des Festplatzes. In seinem Grußwort bedanke sich der Schirmherr Ernst Dirscherl bei den anwesenden Feuerwehrführungskräften für ihren Besuch. An der Spitze KBR Johann Weber, KBI Anton Ruhland, der zuständige KBM Manfred Schneider sowie weitere Funktionäre aus andern Inspektionsbereichen. Bürgermeister Prögler stellte der Irlacher Feuerwehr ein dickes Lob für die Organisation und Durchführung des Festes aus. Bei seinen Ausführungen verwies er auf seinen Vorgänger J. Müller, der bei dem Job "Fahrzeugbeschaffung" den schwierigeren Teil mit Finanzierung und Verträgen hatte. "Er brauchte es jetzt nur noch zu übergeben" und wünschte der FFW Irlach stets eine Unfallfreie Fahrt. Bevor der Abend "d'Urwaidler" gehörte, stellte der Vorstand den Patenvereinen Schönau und Katzelsried ein dickes Lob aus. Beide Vereine waren an allen vier Festtagen mit starken Abordnungen vertreten, die ordentlich Stimmung im Zelt machten. Die Musiker der Band verstanden es das Publikum mitzureißen und im nu standen die Besucher auf den Bänken um zu klatschen und zu schunkeln. Allem voran der Jubelverein mit seinen Festdamen, der trotz der intensiven Vorbereitungen keine Schwäche zeigte. Weit nach Mitternacht traten die letzten Gäste den Heimweg an und so endeten für alle Mitwirkenden vier unvergessliche Tage.

 

 

G. Party als Festauftakt

Nach wochenlangen Vorbereitungen ging's endlich los. Ganz im Zeichen der Fahrzeugsegnung stand dieses Jahr die inzwischen bekannte Irlacher G.Party. Die Musik spielte heuer im großen, nur mit Stehtischen bestückten Festzelt, was bei dem etwas kühlen Böhmischen Wind nicht gerade die schlechteste Wahl war. Ab 20:00 Uhr gab die Band "Bavaria Dekadenz" ein Gastspiel von zwei Stunden und heizte die Stimmung an. Im Anschluss sorgte DJ Dom mit Partysound für den musikalischen Teil des Abends. Viele Besucher nutzten gerne die entsprechenden Angebote, wie die bekannte "Oldie Lounge" Ein kleineres Zelt im Anbau, wo man sich zurückziehen konnte, wenn es im Partyzelt zu laut wurde. Dies wurde vor allem von den älteren Besuchern gerne angenommen. Oder die 50 m lange Theke in der Bar, wo man sich auch an alkoholfreien Cocktails erfreuen konnte. Statt Flaschenbier gab es frisch gezapften Gerstensaft vom Rhanerbräu, für das leibliche Wohl sorgte die Festküche Schedlbauer. Den Nachtisch konnte man im großen Vergnügungspark in Form von Süßigkeiten bekommen. Ohne Zwischenfälle wurde die Fete zur vorgegebenen Zeit beendet

 

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